2020

Was für ein verrückter Start ins neue Jahr. Ende Januar hatten wir Temperaturen um die 14-16 Grad Celsius und unsere Bienen konnten die ersten Reinigungsflüge durchführen. Was uns sehr freute das bis auf 2 Völker alle wohlauf waren. Ein Volk war schon Ende Oktober ausgeflogen und das andere aufgrund der zu kleinen Bienenmasse im Winter verklammt. Somit sind unsere Winterverluste im nicht erwähnenswerten Bereich was unsere Meinung zum Behandeln mit alternativen Methoden (siehe auch SKALVINI Käfig) bestärkt.

Mitte Februar war es zum Teil in der Sonne über 20 Grad Celsius warm, was uns dazu veranlasste die Völker einzuengen (schieden). Siehe auch Angepasster Brutraum nach Jürgen Binder .

Am 19.März mussten wir aufgrund des anhaltend schönen Wetters die erste Kontrolle unserer angepassten Bruträume durchführen. Erste Priorität war dabei auf eine optimale Futterversorgung zu achten. Einzelne Völker mussten wir nachfütternd und auch schon erweitern. Erfreulicherweise sind viele Völker sehr stark in Brut gegangen und dann bald bereit für die Kirschblüte und die Honigräume.

Gutes Wetter vorausgesetzt.

Erfreulicherweise konnten wir dieses Jahr schon Anfang April die ersten Honigräume aufsetzten. Viele der Völker waren sehr früh trachtreif und die Natur stand dem in nix nach. Die ersten Honigräume waren schnell zu 50-70% gefüllt und wir konnten erweitern .

Auch der erste Schwarm lies bei dem schönen Wetter und dem guten Trachtangebot nicht lange auf sich warten. Besonders diesmal war, das der Wind und Regen ihn auf die Wiese gedrückt hatten. So konnten wir in Ruhe die Königin suchen, käfigen und in eine neue Beute hängen. Das Volk folgte ihr dann automatisch.

Honigernte: von der Wabe ins Glas

Die Königinnenzucht starteten wir dieses Jahr Mitte Mai. Nachdem wir doch ein paar Schwarmtriebige Völker hatten machten wir bei diesen eine Schwarmvorwegnahme und verwendeten die Brutwaben zur Zucht. Dadurch erhielten wir sehr starke  Anbrüter mit 10 Dadantwaben schlüpfender Brut. Hierbei war dann auch die Weiselzellen Aufzucht extrem gut, wobei wir immer nur max 12 Zellen im anziehen lassen. 

Die Schlupfrate war so hoch das wir doch nochmal wieder auf unsere Apidea Begattungskästchen zurückgreifen mussten.

Dieses Jahr wanderten wir zum ersten mal in den Wald. Erfreulicherweise bekamen wir die Genehmigung sechs Völker im Dielsdorfer Wald aufstellen zu dürfen. Dort gibt es reichlich wilde Brombeeren, was uns einen ausserordentliche Walddtracht bescherte

Königinnen beim verschulen in Apidea Begattungskästchen.

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